Tour de FEZ

"Sommerzeit ist Fahrradzeit" dachten sich einige FEZ-Mitglieder nebst Freunden und luden zum "Ausritt", mit den in Keller und Schuppen schon "wiehernden" Stahlrössern ein.

Neu "beschlagen" und "gesattelt" traf man sich mit den mehr oder weniger edlen "Rössern" am Bahnhof Königs-Wusterhausen um gemeinsam in die Weiten des Brandenburger Landes aufzubrechen.

Unser Weg führte zunächst entlang belebter Landstraßen, wobei Ralfs "Ross" durchzugehen drohte und von uns anderen gebändigt werden musste. In ruhigerer "Gangart" ging es durch Dörfer und vorbei an Feldern zur idyllisch gelegenen Mittelmühle. Unter knorrigen alten Bäumen mit Blick auf einen mit gelben Seerosen gesprenkelten Teich ließen wir "den lieben Gott einen guten Mann sein" und genossen das Spiel der Sonnenstrahlen auf der durch ein sachtes Lüftchen bewegten Wasseroberfläche. Frisch gestärkt machten wir uns auf, unserem Tagesziel entgegen: der Jugendherberge am Klein Köriser See.

Angekommen, bezogen einige die gebuchten Zimmer und die "Naturburschen" schlugen ihre Zelte auf. Die Abendstunden verbrachten wir beim gemeinsamen Grillen und Baden. Nachdem die Sonne glutrot im See versunken war, fand dieser Tag mit guten Gesprächen am Lagerfeuer sein Ende.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück, vorbereitet von den Mitarbeitern der Jugendherberge. Nachdem wir unsere Bäuche vollgeschlagen hatten, legten wir den Rückweg fest, der uns mit einigen Hindernissen konfrontieren sollte.

Wir entschieden uns für die weniger belebten Waldwege, welche sich auf Grund des trockenen Wetters in Zuckersandflüsse verwandelt hatten, sodass die "Drahtesel" streikten und wir die besonders schwierigen Abschnitte zu Fuß durchqueren mussten.

Auf diese Weise brachten wir ein paar beschwerliche Kilometer hinter uns und waren, nach Erreichen eines gut ausgebauten Radwegs, für die Erfindungen unserer Zivilisation dankbar. Am nächstgelegenen See spülten wir den Staub vom Körper und aus den Kehlen.

Müde aber fröhlich gelangten wir nach insgesamt etwa 30 abwechslungsreichen Kilometern wieder zu unseren Ausgangspunkt und verabschiedeten uns - alle mit dem gleichen Gedanken auf den Lippen:

"Dieser Ausritt muss wiederholt werden".

Jana

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