Ungarn 2005

Vom 30.07.05 bis 06.08.05 fand in Balatonfüred am Balaton unser diesjähriges Sommergasshuku statt. Das FEZ wurde diesmal nur durch fünf Leute vertreten. Die Mutigen waren: Jens, Elli, Sascha, Christoph und Daniel. Außerdem nahmen diverse Vereine wie Tora, Oranienburg, Kasan und EBT an dem Trainingslager teil. Eine ungarische Mannschaft war ebenfalls da.

Die meisten von uns sind am Samstag, den 30.07. angekommen. An diesem Tag fand allerdings kein Training statt, aufgrund der anstrengenden Autofahrt, die die meisten hinter sich hatten. Es war Freizeit angesagt, die hauptsächlich am naheliegenden Strand verbracht wurde.

Doch am Sonntag ging es dann schon richtig los. Mit drei Trainingseinheiten à 90 Minuten (zwei vormittags, eine nachmittags) waren die rund 40 bis 50 Karateka ganz schön gefordert. Es wurde in zwei Gruppen trainiert: weiß bis orange und grün bis schwarz. Wir wurden von den Trainern Sensei Büki, Helge, Jan, Mehni und Jens bis an unsere Grenzen getrieben. Doch Karate war nicht der einzige Trainingsinhalt. Wir praktizierten auch brasilianisches Ju-Jutsu und Kenjutsu.

Neben den harten Trainingseinheiten, die sich fast die ganze Woche so fortsetzten, gab es auch noch einige Veranstaltungen wie z. B. Paintball und der Weinkostabend. Beim Weinabend ging es recht lustig zu. Den Teilnehmern wurde jede Menge feinste Kost geboten. Neben den verschiedenen Weinen wurden große kalte Platten mit scharfem und fettigem Essen serviert. Bis spät in die Nacht wurde gesungen und gefeiert.

Ein weiteres Highlight war die so genannte "Mondo", die am Dienstagabend stattfand. Unter diesem japanischem Wort versteht man eine Gesprächsrunde in der die Schüler den Senseis Fragen über alles Mögliche stellen konnten. Diese Chance bekommt man nicht alle Tage!

Die Woche neigte sich dem Ende zu. Am Donnerstag gab es noch mal ein gemeinsames Abschlusstraining à la Sensei Fujinaga, der für seine hundertfachen Wiederholungen von Einzeltechniken bekannt war. Doch mit der richtigen Einstellung gelang es allen auch dieses Training durchzustehen.

Am Abend fand dann die traditionelle Sajonara-Party statt. Wie jedes Jahr musste jeder Verein einen Beitrag dazu beisteuern. Von Talk-Show-Szenen, Karateparodien über Melonen zerschlagen bis hin zu chinesischen Drachen.

Den finalen Abschluss bildete der Armdrücken-Kontest, bei dem noch mal alles gegeben wurde.

Am Freitag folgten nur noch die Prüfungen.

Der Rest des Tages bot schließlich noch etwas Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen.

Am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen vom Balaton.

Als ein unvergessliches Erlebnis wird dieses Trainingslager in unseren Erinnerungen bleiben. 

Christoph und Daniel

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