

Im Juli, genauer gesagt am 24., kam es, dass sich einige trainingshungrige Karate-Ka im wunderschönen Balaton-Füred, am wunderschönen Balaton zu einem wunderschönen Trainingslager zusammenfanden. Wahlweise per Auto oder Bus angereist, wurde am Anreisetag erst einmal der Gi ruhen gelassen und man konnte sich die Stadt oder den Balaton angucken, sich in den Doppelzimmern entspannen oder sonstigen Tätigkeiten widmen.
Am nächsten Tag ging es dann aber gleich munter los mit dem ersten Training, bei dem alle Graduierungen vertreten waren. Erst für die folgenden Trainingseinheiten (jeden Tag 2, eine Vormittag, eine Nachmittag) wurden die Gruppen nach Graduierungen eingeteilt. Sensei Büki gab uns zu verstehen, dass sich diese Woche alles um "Körperverschiebung" drehen sollte. Die Trainer-Rotation folgte streng nach Zufallsprinzip, wodurch man mit dementsprechender Sicherheit sagen konnte, bei wem man als nächstes Training hat. Das hatte aber sowieso keine weiteren Folgen, da alle das gleiche, oben genannte, Thema behandelten. Karate war natürlich nicht alles, am spielte Volley- oder Fußball, schwer zu verstehende Würfelspiele oder ging im (milchigen) Balaton baden.
Am Mittwoch gab es dann einen Weinabend von dem jeder seine ganz persönlichen Erinnerungen behielt, am Donnerstag konnte man, allerdings zu gesalzenen Preisen, Paintball spielen, in die Therme gehen oder sich ganz einfach vom Mittwoch erholen, denn Training stand nicht auf dem Plan.
Weiterhin erwähnenswert wären dann natürlich noch die Begrüßungsparty, die zwar am Anfang nicht so richtig in Schwung kommen wollte, aber aufgrund des beherzten Eingreifens einiger weniger, dann doch noch richtig gut wurde und natürlich die Sayonaraparty, die wie eine Kopie der Begrüßungsparty aussah. Bis auf die Tatsache, dass jeder Verein noch einen unterhaltsamen Beitrag leisten sollte. Die Qualität der Verpflegung reichte von "ganz lecker" über "schmeckt-besser-als-es-aussieht" bis hin zu einer buchstäblichen Beleidigung für Auge und Gaumen - aber war alles in allem doch akzeptabel.
Nach dem finalen Training am Freitag, welches wieder nicht getrennt war, gab's noch Prüfungen, die allesamt bestanden wurden. Samstag war's dann schon wieder vorbei, das Trainingslager Ungarn '04 - und das Wetter verhöhnte uns am Abreisetag mit 30° C im Schatten (nach einer Woche mit maximal 16° C).
Basti-Fantasti
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