Eine Reise nach Tauberbischofsheim

Wir schreiben das Jahr 2007, den 16. März, wo sich 8 Personen namens Jens, Heiko, Lulu Vanessa, Sascha, Daniel, Charly und Max auf eine lange, lange Reise ins Schwabenland begeben. Sie nehmen 6 Stunden Fahrt auf sich, um die folgenden zwei Tage an einem Training des Meisters Kasajima teilnehmen zu können, doch natürlich bleibt es nicht nur beim Training, denn was wäre ein Gasshuku ohne nennenswerte Ereignisse?!

Wie geplant fanden sich alle pünktlich am Ort der Abfahrt ein, wo noch schnell die Sitzplätze in den jeweiligen Autos verteilt wurden, dann ging's auch schon los und die riesige Wagenkolonne (bestehend aus 2 Autos) setzte sich in Bewegung... Die Fahrt verlief einwandfrei, denn man hielt Kontakt indem man sich "wichtige" Mitteilungen via Walky-Talky sendete und so kamen wir gegen ca. 22 Uhr in einem netten Örtchen an, welches den Namen "Tauberbischofsheim" trug. Dort brachte man uns in einer kleinen Grundschul-Turnhalle unter, die eher einem Big-Brother-Haus glich. Jeder kann sich wohl denken, dass wenn 8 Karatekas in eine Sporthalle kommen es nicht einfach beim Hinlegen und Schlafen bleibt und so begannen wir verschiedene Sportarten wie Volleyball (noch harmlos), Tarzan, Turnen und Schlafsack-Fußball zu praktizieren, was uns für einige Zeit beschäftigte... Als dann aber letztlich alle schlafen wollten, vernahm man nur ein lautes "SCHNARCH" aus der Trainer-Ecke, worauf alle lachten und man den Übeltäter schnell mit einer ausgetüftelten Mattenkonstruktion dingfest machte und dieses Projekt zu filmen und zu photographieren begann.

Am nächsten Morgen kam man langsam zu sich, frühstückte und machte hier und da noch ein wenig Sport. Zum frühen Nachmittag fuhren wir dann gemeinsam, die Anzüge alle im Schlepptau, zum Training und ließen uns dort den Schweiß auf die Stirn treiben und hörten gespannt den kleinen Vorträgen Kasajimas zu, die von Schlatt übersetzt wurden. Es war an sich ein ganz normales Training, angefangen wurde mit einer eher ruppigen Erwärmung, dann folgte das Kihon, zwischendurch ein bisschen Kumite und zu guter Letzt Kata. Das ganze zweimal anderthalb Stunden. Allen gefiel es, trotz kleinerer Auseinandersetzungen mit den dort wohnhaften Karatekas. Danach machte man sich frisch, abends wurde dann lecker beim Asiaten gespeist und kurz darauf gingen wir zu einer Veranstaltung die sich Karaoke nannte, doch nicht lange und wir gingen zurück zur Halle, in der mittlerweile noch andere Personen untergebracht waren. An diesem Abend hielt jedoch keiner lange durch und so schliefen wir alle (diesmal ohne Schnarchen) ein...

Der nächste Morgen war eher hektisch, denn wir mussten früh aufstehen, unsere Sachen zusammenpacken und gleich weiter zum Training. Und so vergaßen wir dann schnell wieder die Müdigkeit und trainierten munter drauf los... Diesmal fiel das Training aber nicht ganz so lange aus, was uns eine Heimreise zu nicht ganz so später Stunde versprach.

Der Rückweg geschah - wie die Hinfahrt - ohne erwähnenswerte Vorfälle, glücklicherweise... Wieder in Berlin angekommen, nahmen wir ziemlich geschlaucht unsere Sachen aus dem Auto und wurden von unseren Liebsten abgeholt, womit diese schöne Geschichte dann auch endet.

Max

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Rast

Gemeinsames Abendessen

Schlatt als Übersetzer

Wurmfußball im Big-Brother-Haus

Abendliche Gymnastik

FEZ-Karaoke

Lulu und Daniel beim Karaoke

Action-Karaoke (1)

Action-Karaoke (2)

Im Training

Pause

Das ausrichtende Dojo

Anschauliche Erklärungen

Im Gespräch mit dem Sensei

FEZ-Team